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    Zukunft der Gaming-Branche: Bleibt Deutschland ein Wachstumsstandort?

    Eduard LuholoobiBy Eduard LuholoobiMay 5, 2025Updated:May 16, 2025No Comments6 Mins Read
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    Zukunft der Gaming-Branche
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    Der Höhenflug des deutschen Gaming-Markts endete im Jahr 2024 ziemlich abrupt – statt weiterzuwachsen, schrumpfen wichtige Segmente. Schnell mehrten sich die Fragen nach den Gründen und der mittel- und langfristigen Perspektive der Branche hierzulande.

    Der Blick auf aktuelle Zahlen, die politische Einflussnahme und auch die generelle Branchenstimmung offenbart, dass sich der deutsche Gaming-Markt im internationalen Wettlauf eine Pause gönnt – während sich andere Märkte auf der Überholspur befinden.

    Ein Jahr der Stagnation: Games-Markt in Deutschland tritt 2024 auf der Stelle

    Über Jahre hinweg sah alles rosig aus: So legte der deutsche Games-Markt zwischen 2019 und 2023 jährlich zu – mal kräftig, mal nur leicht. Doch im Jahr 2024 folgte dann das böse Erwachen: Die Branche verzeichnete ein Minus von sechs Prozent beim eigenen Umsatz. Auf den ersten Blick mag das nicht dramatisch klingen, doch im Kontext der generellen Entwicklungen in und um die Branche gibt es durchaus berechtigten Grund zur Sorge.

    Denn bei genauerem Hinsehen wird deutlich, dass es sich dabei nicht um einen Ausrutscher handelt, sondern um eine Trendwende, die sich angekündigt hatte. Dementsprechend wackelt das Fundament einer Branche, die lange Zeit als Vorzeigesektor galt, frühzeitig auf die Digitalisierung setzte und exportfähige Produkte herstellt. Gleichzeitig schläft die internationale Konkurrenz nicht.

    iGaming boomt – doch virtuelles Automatenspiel verliert in Deutschland an Boden

    Ein Wirtschaftszweig der Gaming-Branche wird mittlerweile in vielen Ländern auf der ganzen Welt als besonders zukunftsträchtig gefeiert: iGaming. Ob Online-Poker, Sportwetten oder die legendären Merkur Slots – das digitale Glücksspiel feierte im letzten Jahrzehnt den endgültigen Durchbruch. Auch in Deutschland ist das Angebot inzwischen legalisiert, wird jedoch streng reguliert. Und genau darin liegt auch ein großes Problem der nationalen Branche.

    Während weltweit die Kassen klingeln, gehen in Deutschland die Steuereinnahmen aus dem virtuellen Automatenspiel zurück. Das zeigt nicht nur, dass der globale Markt insgesamt in Bewegung und besonders dynamisch ist, sondern auch, dass hierzulande offenbar viele Anbieter andere Wege gehen – zum Beispiel ins Ausland abwandern, da sich die Regularien in Deutschland nicht nur kompliziert, sondern auch wenig attraktiv für kommerzielle Anbieter darstellen.

    Gleichzeitig scheinen immer mehr Nutzer auf nicht-lizenzierte Plattformen auszuweichen. Für den Fiskus bedeutet diese Entwicklung weniger Einnahmen trotz steigender Nachfrage, und für den Gaming-Standort Deutschland ist dies ein deutliches Warnsignal. Denn die iGaming-Sparte ist nur ein Beispiel dafür, dass die gesamte Branche zwar international weiter wächst, Deutschland jedoch im selben Segment zunehmend an Boden verliert.

    Im Schatten internationaler Konkurrenz

    Doch zurück zur Gesamtlage der Branche in Deutschland. Aktuell stammen nur rund fünf Prozent der hierzulande gespielten Titel auch von deutschen Studios. So kommt ein Großteil aus den USA, Asien oder auch Osteuropa, wodurch auch die Umsätze anderswo verbucht werden. Grund dafür ist keine mangelnde Kreativität, sondern viel mehr eine strukturelle Schieflage.

    Die Produktion in Deutschland ist teuer, oft 25 bis 30 Prozent über dem internationalen Durchschnitt. Staatliche Förderungen helfen zwar, reichen aber selten aus, um diesen Wettbewerbsnachteil ausgleichen zu können. Darüber hinaus ist Deutschland mittlerweile weltweit dafür bekannt, dass hier nur sehr spärlich Risikokapital fließt. Hinzu kommt der allseits bekannte Fachkräftemangel.

    Ob Entwickler, Artists oder Producer – gesucht werden diese Fachleute überall, gefunden werden sie bisher meist woanders. Wer nicht abwandert, sieht sich in Deutschland zu häufig mit hohen Steuern, langwierigen Förderverfahren und einer insgesamt trägen Bürokratie konfrontiert. Alles Gründe, warum hierzulande viele gute Ideen im Konzeptstadium stecken bleiben, während anderswo bereits gezockt und Geld verdient wird.

    Trotz Trendwende in Deutschland: Hoffnung für die Zukunft?

    Zwischen all den negativen Entwicklungen gibt es auch einige Lichtblicke. Digitale Services – also Abo-Modelle, Cloud-Gaming & Co – haben mit zwölf Prozent mehr als im Vorjahr zuletzt kräftig zugelegt. Es ist ein weiterer Beweis dafür, dass sich die Spielgewohnheiten weiterentwickeln. Auch die Zahlen bezüglich der In-Game-Käufe halten sich erstaunlich stabil. Gaming-Fans sind also durchaus bereit, weiter Geld für ihr Hobby auszugeben – nur eben anders.

    So müssen Entwickler und Publisher umdenken. Statt einmaliger Verkäufe geht es immer mehr um eine stetige Monetarisierung. Ein Modell, das bisher besonders für große Gaming-Studios funktioniert. Doch der technologische Fortschritt könnte diesbezüglich auch kleineren Studios in Deutschland zukünftig helfen. Schon heute verändert Künstliche Intelligenz, wie Games entwickelt und erlebt werden. Neuartige Engines und Tools eröffnen stetig neue gestalterische Möglichkeiten, von denen man vor wenigen Jahren nur träumen konnte.

    All das kostet jedoch nicht nur viel Geld, sondern auch jede Menge Know-how. Bisher haben vor allem viele kleinere Studios weder das eine noch das andere. Doch in den kommenden Jahren werden weitere Fortschritte erwartet, die es allen Studios erlauben könnten, neue Sphären der Spieleentwicklung zu erreichen.

    In Deutschland hemmt bisher vor allem die fehlende Infrastruktur den Fortschritt: Ohne Cloud, Rechenzentren und 5G wird das deutsche Comeback als Wachstumsstandort und Innovationstreiber in der Gaming-Branche pures Wunschdenken bleiben.

    Politische Rahmenbedingungen entscheiden über Zukunft des Standorts Deutschland

    Wie akut die aktuelle Lage in Deutschland ist, zeigt auch ein Blick auf den Deutschen Computerspielpreis. Er galt einst als Aushängeschild der Branche, doch 2024 wurde der Preis nicht einmal vergeben. Die Gründe sind vielschichtig, doch die Wirkung ist fatal. Die Branche hierzulande fordert keinen Luxus, sondern Planungssicherheit.

    Um die Branche wieder auf Wachstumskurs zu bringen, braucht es eine strukturierte Förderlandschaft, die nicht jährlich neu diskutiert wird und steuerliche Anreize, die anderswo auf der Welt längst Standard sind. Auch Bildungseinrichtungen hinken bisher hinterher und spezialisierte Angebote zur Ausbildung neuer Fachkräfte in diesem Bereich fehlen, während die Anforderungen durch immer neue Technologien stetig steigen.

    All das wären wichtige Stellschrauben, doch bisher fehlt in Deutschland der große Wurf. Ohne gezielte Investitionen droht ein Brain-Drain, der sich nicht so einfach rückgängig machen lässt. Wird jetzt nicht langsam gehandelt, riskiert die Politik, dass ein Zukunftssektor den Anschluss verliert und noch mehr deutsche Gaming-Studios nach und nach dichtmachen müssen.

    Fazit: Deutschland steht am Scheideweg!

    Fest steht: 2024 war kein Ausrutscher, sondern sollte viel mehr als wichtiger Weckruf dienen. Rückläufige Umsätze, unsichere Förderpolitik und Fachkräftemangel – das Fundament des einst so starken deutschen Gaming-Marktes zeigt Risse, die schon länger nicht mehr zu übersehen sind.

    Gleichzeitig gibt es weiterhin jede Menge Potenzial: Ob iGaming, digitale Services oder KI – nun geht es darum, mit einer klaren Strategie, politischem Willen und verlässlicher Förderung diese wirtschaftlichen Potenziale in Deutschland zu heben. Ohne mutige Entscheidungen wird die Branche den eigenen Status als Wachstumsstandort allerdings ziemlich sicher nicht wiederbeleben können.

    Mehr Lesen: Ralf Zacherl Kinder

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    Eduard Luholoobi
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